
Bewegte Geschichte der Siedlungen
Die abl-Siedlungen haben starke Akzente in der Stadt Luzern gesetzt. Seit 1925 prägen die abl-Bauten das Stadtbild. In einer Zeit prekärer Wohnungsnot hat die 1924 gegründete abl im Himmelrich ihren ersten Grundstein für die Siedlungen gelegt. In den Jahren 1925/26 entstanden die ersten 130 abl-Wohnungen nach den Plänen des Luzerner Architekten Otto Schärli sen. 1934 war die Siedlung auf 237 Wohnungen angewachsen.
In kürzester Zeit baute die abl Wohnungen in verschiedenen Quartieren, um dringend notwendigen preisgünstigen Wohnraum in der Stadt zu schaffen, so im Untergrund (1928 - 1930), im Breitenlachen (1931 - 1935) und im Weinbergli (1935 - 1948). Nach den Kriegsjahren folgten im Jahr 1947 62 neue Wohnungen im Spannort und 1948 136 Wohnungen in der Siedlung Obermaihof. In einer zweiten Etappe 1960 wurden in der Maihofmatte nochmals 31 Wohnungen erstellt.
Ein Meilenstein in der abl-Entwicklung war die Siedlung Studhalden: Erstmal baute die abl ausserhalb der Innenstadt. Zwischen 1957 und 1981 entstanden hier 328 Wohnungen; 1983 wurden 20 dazugekauft. Mit der Siedlung Brunnmatt in Kriens ging die abl über die Stadtgrenze hinaus: 84 Wohnungen wurden 1970 an der Brunnmattstrasse gebaut. Am Grünauring in Littau erwarb die abl 1992 34 Wohnungen, in der Schachenweid in Ebikon zwei Jahre später 24 Wohnungen. Zwischen 1988 und 1995 entstand das Mittlerhus in Kriens mit 140 familienfreundlichen Wohnungen im Grünen. 1998 kaufte die abl eine weitere Liegenschaft an der Hochrüti mit 7 Wohnungen.
Mit TribschenStadt (2004 – 2006) setzt die abl auf urbanes Wohnen mitten in der Stadt, durchmischt mit Ateliers und Pflegewohnungen für die Stadt Luzern.