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12. August 2026
meine.abl: Häufige Fragen
Die weiterentwickelte Mitgliederplattform wird rege genutzt. Dabei tauchen Fragen auf. Gerne geben wir hier regelmässig allen Mitgliedern Antworten.
Wie gelingt es, dass sich Menschen in der abl willkommen fühlen? Aktuell macht sich eine Gruppe von Genossenschafter*innen Gedanken darüber. Aus ersten Ideen entwickelt sich nun ein konkreter Prozess.
Im letztjährigen Genossenschaftsforum – dem Format für den Austausch zwischen Genossenschafter*innen, Vorstand und Geschäftsstelle – wurde das Thema Vielfalt diskutiert. Daraus ergab sich eine Gruppe von Mietenden und Genossenschafter*innen, die sich mehr Gedanken zum Bereich «willkommen sein» und Siedlungspersonen machen wollen. Ziel ist es, gemeinsam herauszufinden, wie die Rolle der Siedlungsperson aussehen und wie sie in die Siedlung getragen werden könnte.
Vom Impuls zur Arbeitsgruppe
Beim ersten Treffen stand die Frage im Mittelpunkt, wie das Thema angegangen werden soll. Gemeinsam wurden Ziele, Rahmenbedingungen und eine Vorgehensweise definiert. Beim zweiten Treffen arbeitete die Gruppe mit der Methode «Rollen-Canvas». Diese eignet sich besonders gut, um die verschiedenen Facetten einer Rolle sichtbar zu machen: Welche Aufgaben übernimmt eine Siedlungsperson? Welche Verantwortung trägt sie? Wo liegen Chancen, aber auch Grenzen? Der strukturierte Austausch half dabei, ein gemeinsames Verständnis der möglichen Rolle zu entwickeln. An einem dritten Treffen wurden die Ergebnisse zusammen mit weiteren interessierten Mietenden diskutiert und ergänzt. Die unterschiedlichen Perspektiven bereicherten die Gespräche und machten deutlich, dass das Thema einige Genos-senschafter*innen bewegt.
Neue Rollen für ein stärkeres Miteinander
Die abl möchte eine Form von Siedlungspersonen in der Genossenschaft verankern. Wie diese Rolle genau ausgestaltet wird, ist Thema eines offenen Prozesses. Gemeinsam mit den verschiedenen Abteilungen der Geschäftsstelle wird nun geprüft, welche Aufgaben sinnvoll und tragfähig sind. Auch soll die neue Rolle mit den bestehenden Hausbetreuenden gut abgesprochen und koordiniert werden. Denkbar sind beispielsweise offizielle «Willkommenheisser*innen», die Neuzuzüger*innen in der Siedlung begrüssen, erste Kontakte ermöglichen und siedlungsspezifisches Wissen weitergeben. Ebenso wird über Rollen nachgedacht, die den Austausch zwischen den Siedlungen und der Geschäftsstelle stärken und Anliegen oder Entwicklungen aus den Quartieren aufnehmen.
Ein Mehrwert fürs Zusammenleben
Besonders wertvoll in diesem Prozess ist die Zusammenarbeit mit den engagierten Mieter*innen. Viele übernehmen bereits heute Verantwortung, unterstützen Nachbar*innen oder setzen sich für ein gutes Miteinander ein. Die grosse Motivation, das Thema gemeinsam weiterzuentwickeln, zeigt: Die Idee von Siedlungspersonen entspricht einem echten Bedürfnis. Wir sind gespannt, wohin uns dieser offene Prozess führt und wie sich das Willkommensein in der abl künftig noch stärker verankern lässt.
Mitgestalten
Das Thema «Siedlungspersonen und Willkommensein» interessiert Sie? Oder engagieren Sie sich bereits heute in Ihrer Siedlung und möchten Ihre Erfahrungen einbringen? Wir freuen uns über weitere Mitdenkende.
Melden Sie sich über: genossenschaftskultur@abl.ch.
Gemeinsam entwickeln wir die Idee weiter.
| Rubrik | Zusammenleben |
| Ausgabe | 08/2026 |
| Text | Marco Stifani |
| Illustration | Tino Küng |
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12. August 2026
Die weiterentwickelte Mitgliederplattform wird rege genutzt. Dabei tauchen Fragen auf. Gerne geben wir hier regelmässig allen Mitgliedern Antworten.
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12. August 2026
In der Waschküche, auf dem Spielplatz oder im Treppenhaus: In einer vielfältigen Nachbarschaft treffen Menschen mit unterschiedlichen Sprachen aufeinander.