95. Generalversammlung der abl

An der 95. Generalversammlung der allgemeinen baugenossenschaft luzern abl nahmen 248 Mitglieder teil. Neue abl-Präsidentin ist Marlise Egger Andermatt, sie ersetzt Ruedi Meier nach sieben Jahren im Amt. 

Die neue abl-Präsidentin Marlise Egger Andermatt (links) übergibt an Ruedi Meier (rechts) das Vorstands-Abschiedsgeschenk.

Marlise Egger Andermatt (60) ist seit 2011 Mitglied des Vorstands und besetzte bisher das Vize-Präsidium. Sie wurde von der Versammlung einstimmig zur neuen abl-Präsidentin gewählt. Egger Andermatt ist Germanistin und Kommunikationswissenschaftlerin sowie diplomierte NPO-Managerin und leitete ehemals die Stelle Kommunikation und Marketing der Stadt Luzern. Marlise Egger Andermatt wohnt mit Ehemann Ferdinand Andermatt und den drei studierenden Kindern in Aarburg.  

Neu in den Vorstand tritt Dominik Durrer. Er war die letzten sechs Jahre in der Geschäftsprüfungskommission der abl tätig. Auch ihn wählten die Mitglieder einstimmig in sein Amt.

Den freien Sitz in der Geschäftsprüfungskommission übernimmt Urs Richiger. Richiger ist langjähriges abl-Mitglied und seit 2012 Quality- und Risikomanager bei der RUAG. Er ist Mitglied der Ortsplanungskommission der Gemeinde Emmen und war bis 2009 im Einwohnerrat. An der Generalversammlung wurde zudem das GPK-Mandat von Martina Ulmann, ebenfalls einstimmig, bestätigt.

Die abl wurde 1924 als Massnahme gegen die Wohnungsnot in Luzern gegründet. Mit rund 11’500 Mitgliedern ist sie heute die grösste Wohnbaugenossenschaft der Zentralschweiz und insgesamt die fünftgrösste der Schweiz. Die abl ist Eigentümerin von 245 Liegenschaften und mehr als 2’100 Wohnungen in Luzern und der Agglomeration und beschäftigt rund 40 Mitarbeitende.