Weinbergli 1

Die drittälteste Siedlung der abl wurde auf der Basis eines Bebauungsplanes des Architekten Carl Mossdorf zwischen 1935 und 1 948 realisiert. Die Architekten Otto Schärli und Fritz Felder bauten eine den steilen Geländeverhältnissen angepasste und ausgewogen gestaltete Zeilenbausiedlung, die vorwiegend aus 6-Familien-Häusern besteht. Die Siedlung wird seit 2011 in drei Etappen saniert. Fertigstellung der dritten Etappe wird voraussichtlich Anfang 2018 sein.

Respektvoller und behutsamer Umgang
Das Erneurungsprojekt der Bosshard & Luchsinger Architekten AG aus Luzern sieht einen respektvollen und behutsamen Umgang mit der bestehenden Bausubstanz vor, sodass der Charakter der Siedlung erhalten bleibt. Die Mehrfamilienhäuser der Weinberglistrasse 37–53 werden somit in ihrer baulichen Struktur weitgehend erhalten. Alle Wohnungen erhalten neue Balkone in Form durchgehender Veranden vor der Westseite der Gebäude. In diese Veranden eingelassen sind verglaste Wohnraumerweiterungen von jeweils rund 1 1 m², die nicht nur das Flächenangebot deutlich erhöhen, sondern auch die Nutzbarkeit und Qualität jeder Wohnung wesentlich verbessern. Die Estriche bleiben den Mieterinnen und Mietern erhalten.

Den heutigen Ansprüchen angepasste Aussenräume
Die Gestaltung der Aussenräume orientiert sich ebenfalls am Vorhandenen. Terrassierungen, Stützmauern, Treppen und Erschliessungswege, Freiflächen und Spielplätze werden wo nötig erneuert und den heutigen Erfordernissen entsprechend angepasst. Nach wie vor sollen Pflanzgärten als sinnvolle Nutzung die Umgebungsgestaltung bereichern.