«Corona-taugliche» Mitwirkung

Text Benno Zgraggen, Fotos Stefano Schröter
(magazin 06/2020)

Genossenschaftskultur und Nachbarschaft leben vom gegenseitigen Austausch und von persönlichen Kontakten. Doch wie können mit den aktuell geltenden Abstandsregeln und dem Versammlungsverbot Ideen, Wünsche und Anliegen ausgetauscht und Engagements eingebracht werden? Wie können Mitwirkungsprozesse mit grösseren Interessengruppen trotzdem weitergeführt werden? Regula Aepli und Katrin Burri (siehe Fotos) von der Fachstelle Genossenschaftskultur und Soziales haben im Obermaihof ein «Corona-taugliches» Mitwirkungsformat lanciert, bei dem die Bewohnerinnen und Bewohner während zehn Tagen Fragen zu unterschiedlichen Themen auf Plakaten im Gemeinschaftsraum beantworten konnten: zu Spiel- und Aufenthaltsmöglichkeiten im Aussenraum, zur Nutzung des Gemeinschaftsraums, des Unterstands oder des Fussballplatzes. Kinder und Jugendliche konnten ihre Meinungen an Workshops unter der Leitung des Vereins Spieltraum Luzern einbringen. Alle Eingaben werden nun ausgewertet und die Resultate und das weitere Vorgehen wiederum auf Plakaten im Gemeinschaftsraum veröffentlicht. Diese «Corona-taugliche» Mitwirkung ist für die abl ein Lernfeld. Entsprechend sind die beiden Verantwortlichen gespannt, wie sie sich im weiteren Prozess bewähren wird.

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