Traktanden der 96. GV im Detail

Im Folgenden stellen wir Ihnen die Traktanden Nummer 4 zur Teiländerung der abl-Statuten, Nummer 5 zum Antrag um die Erneuerung des Rahmenkredits sowie Nummer 6 Wahl der Vorstandsmitglieder, genauer vor. 

 

Traktandum 4, Statuten-Teilrevision

Die Teilrevision beinhaltet ein ganzes Paket an Anpassungen, welche in der konsequenten Berücksichtigung aller Aspekte inhaltlich zusammenhängen und eine notwendige Vereinheitlichung darstellen. Der Vorstand beantragt, dieser Teilrevision zuzustimmen, weil damit die Zusammenarbeit in den Kooperationen und für Beteiligungen auf eine klare Grundlage gestellt wird und auch die Kompetenzen geregelt sind. Diese statutarische Verankerung ist aufgrund der laufenden Projekte jetzt notwendig und leistet Vorarbeit im Hinblick auf die frühestens auf 2022 geplante Gesamtrevision der Statuten.

4 a) Kooperationen und Beteiligungen regeln 
Die abl ist bei grossen Arealüberbauungen zunehmend in Kooperationen mit Wohnbauträgern und Partnern unterwegs. Bereits heute werden die Projekte auf den Arealen Industriestrasse, ewl und Obere Bernstrasse in gemischter Trägerschaft umgesetzt. 

Diese durchaus positive Entwicklung liegt im Interesse des gemeinnützigen Wohnungsbaus und eröffnet mehr Chancen für ein Wachstum in den verfügbaren Schlüsselarealen in Stadt und Agglomeration. Eine Anpassung der Statuten aufgrund veränderter Rahmenbedingungen und Entwicklung ist erforderlich. So sieht die Statuten-Teilrevision im Zweckartikel (Artikel 2) eine entsprechende Ergänzung vor, ihre Ziele nicht nur mit dem Erwerb von Liegenschaften und Baurechten zu erreichen, sondern auch durch Kooperationen und Beteiligungen. Im Artikel 3 wird dies als neuer Absatz 6 ausgeführt und die Voraussetzung der Gemeinnützigkeit für die abl explizit betont. 


4 b) Angleichung der Kompetenzsummen
Gleichzeitig wurden die Kompetenzen der zuständigen Organe überprüft und mit einer Vereinheitlichung der Limite auf 10 Mio. Franken kongruent angepasst. Dies bietet die erforderliche Grundlage für aktuelle Vorhaben und die zukünftige Entwicklung. Bei dieser Gelegenheit wurde auf Empfehlung der Geschäftsprüfungskommission im ergänzten Artikel 22 die Kredithöhe für die Einberufung einer Urabstimmung bei einem Investitionsvolumen ab 25 Mio. Franken (statt 10 Prozent des Anlagevermögens) festgelegt. 

 

Traktandum 5, Antrag Erneuerung 

Rahmenkredit von 20 Millionen Franken

Bereits seit den 1980er-Jahren steht dem Vorstand ein Rahmenkredit zur Verfügung, welcher ihn ermächtigt, geeignete Grundstücke oder Baurechte in Luzern und den umliegenden Agglomerationsgebieten zu erwerben. Dies neu auch in Kooperationen und Beteiligungen. Es ist ganz besonders wichtig, dass die abl im Rahmen seiner Wachstumsstrategie flexibel auf Angebote reagieren kann. Da der Rahmenkredit auf fünf Jahre befristet ist, muss er an der Generalversammlung 2020 erneuert werden. Der Vorstand beantragt deshalb, den Rahmenkredit wieder um weitere fünf Jahre zu erneuern. 
 

Traktandum 6, Wahlen  

6 a) Neuwahl eines Mitglieds des Vorstands: Nicole Renggli-Frey

Der Vorstand schlägt Nicole Renggli-Frey als Nachfolgerin von Priska Jenni Jurt zur Wahl in den Vorstand vor. Die 39-jährige ETH-Architektin hat im mehrstufigen Bewerbungsverfahren mit ihrer fachlichen Qualifikation und als starke Persönlichkeit überzeugt. Sie erfüllt als erfahrene Architektin das ausgeschriebene Profil mit Schwerpunkt Architektur/Städtebau auf ideale Weise. 
Mit ihrem strategisch-konzeptionellen Verständnis wird sie die Entwicklung der abl mit einem ganzheitlichen Blick für komplexe Planungsprozesse gut unterstützen können. Die Bedürfnisse der Menschen und das sozialräumliche Umfeld stehen in ihrer Arbeit im Mittelpunkt. Sie schätzt die partnerschaftliche Zusammenarbeit und den Austausch mit verschiedenen Projektbeteiligten. 
Nicole Renggli-Frey ist Partnerin von alp architektur lischer partner ag in Luzern. An der ETH Zürich schloss sie ihr Architekturstudium 2007 ab und absolvierte ebenfalls an der ETHZ 2012 bis 2013 ein CAS in Unternehmensführung für Architekten und Ingenieure. Sie wohnt mit ihrem Mann und den beiden Söhnen in Beckenried, ist gerne sportlich unterwegs und kulturell interessiert. 

6 b) Wiederwahl zweier Mitglieder des 
Vorstands: Patrick Markmiller und Dorothea Zünd-Bienz

Die Mitglieder des Vorstands und der Geschäftsprüfungskommission werden jeweils auf die Dauer von drei Jahren gewählt. Dieses Jahr stehen die Wiederwahlen zweier Vorstandsmitglieder an: Patrick Markmiller, wohnhaft in Kastanienbaum, ist seit 2017 Mitglied des Vorstands und im Ressort Architektur & Entwicklung tätig. Dorothea Zünd-Bienz, wohnhaft in Hochdorf, ist seit 2014 Mitglied und für das Ressort Finanzen & Controlling verantwortlich.  Der Vorstand empfiehlt, beide Mitglieder zu bestätigen. 

6 c) Wiederwahl der Revisionsgesellschaft: BDO AG, Luzern

Wie jedes Jahr steht ausserdem die Wahl der Revisionsgesellschaft an – hierzu schlägt der Vorstand vor, die BDO AG, Luzern wiederzuwählen. 

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