Erdbebensicherheit und Energie
Mit dem Einbau des neuen Liftschachtes und zusätzlicher Betonwände wird zudem die Erdbebensicherheit erhöht. Energetisch muss das Gebäude nicht saniert werden: Die Fassade ist intakt und erhält lediglich einen neuen Anstrich. Die Fenster sind in einem guten Zustand und müssen ebenfalls nicht erneuert werden. Im Rahmen der abl-Energiestrategie wird die Heizung ersetzt und das Gebäude dem Fernwärmenetz angeschlossen. Und auf dem Dach produziert bald eine Photovoltaikanlage den eigenen Strom.
Naturnaher Aussenraum statt Flachgebäude
Das zweistöckige Flachgebäude am Grünauring 8 und 10 mit vier Wohnungen wird aus wirtschaftlichen Gründen nicht saniert, weil die Mietkosten zu hoch gewesen wären. Dieses wird zugunsten einer Aufwertung des Aussenraumes abgerissen. Es entsteht ein lebendiger, naturnaher Erholungs- und Aufenthaltsraum mit einheimischen, schattenspendenden Bäumen und Sträuchern. Spielbereiche, ein offener Pavillon mit Pergola oder ein Nutzgarten bieten eine grosse Nutzungsvielfalt direkt vor dem Haus. Zusätzlich wertet die Stadt Luzern das Gebiet um den Grünauring auf und der Bahnhof Littau wird saniert. Neben Lärmschutzwänden entlang der Geleise entsteht ein Busbahnhof, der die Erreichbarkeit des Grünaurings erhöht.
Sanierung bis Ende 2025
Mit ersten Tests für die Schadstoffsanierung konnte diesen Herbst bereits gestartet werden. Parallel dazu erfolgt die Prüfung des Baugesuchs durch die Behörden. Kommt die Baubewilligung nach Plan, ist die Sanierung bis Ende 2025 abgeschlossen und die Wohnungen können Anfang 2026 wieder bezogen werden.