Bezahlbarer Wohnraum
Bezahlbaren Wohnraum schaffen und erhalten, das ist in der Strategie 2024–28 der abl festgeschrieben. Wie stark können wir eine Siedlung nach innen verdichten, ohne die bestehenden Häuser abzureissen? Wie stark müssen, sollen wir in einen Bestandsbau eingreifen? Welche baulichen Standards sind die richtigen? Die Beantwortung dieser Fragen hilft, künftige Bauvorhaben kostengünstiger zu realisieren.
Für den Erhalt von preisgünstigen Wohnungen ist auch der in den Statuten festgelegte Erneuerungsfonds ein wichtiges Instrument, um die Kosten von anstehenden Sanierungen tiefer zu halten. Ein grosser Teil der bald 2 300 Wohnungen liegt noch immer im tiefen oder mittleren Preissegment (mehr dazu hier). Zu diesen Wohnungen will die abl Sorge tragen.
Nachhaltigkeit fördern und sichtbar machen
Eine Vorbildfunktion soll die abl auch punkto Nachhaltigkeit einnehmen: In den Diskussionen besprachen die Anwesenden die ökologischen und sozialen Aspekte: biodiverse Aussenräume, Reduktion von Treibhaus-gasen, mehr Solarstrom. Ein Öko-Monitoring wurde erwähnt, um die Bestrebungen sichtbar zu machen.
Die abl hat im Rahmen ihrer Nachhaltigkeitsstrategie Massnahmen definiert, die bereits in der Umsetzung sind und entsprechend Antworten geben. Sie plant, alle bestehenden fossilen Wärmeerzeuger bis spätestens 2032 vollständig zu ersetzen. Der Anteil der CO2-Emissionen sinkt so auf rund zehn Prozent Ende 2031. Bis 2032 sollen zudem auf allen nutzbaren abl-Dachflächen Photovoltaikanlagen installiert werden. Ein Nachhaltigkeitsbericht, der die Entwicklungen aufzeigt, ist in Planung. Er wird voraussichtlich im Jahr 2026 vorliegen.