Was war für Sie ein abl-Meilenstein in Ihrer letzten Amtszeit?
In meiner ersten GPK-Amtszeit gab es einige Meilensteinchen, aber der bedeutendste Brocken war die Überarbeitung der Statuten. Die damit einhergehende Anpassung verschiedener Reglemente sowie die Durchführung von ausserordentlichen und aussergewöhnlichen GVs sowie Urabstimmungen sorgten für herausfordernde Abwechslung.
Welche Schwerpunkte setzen Sie in Ihrer nächsten Amtszeit?
Jetzt, wo alles neu aufgegleist ist, hoffe ich, dass mehr Zeit für das Tagesgeschäft bleibt und ich mich meinen Kernthemen rund um die Bauprozesse widmen kann.
Wo sehen Sie die abl in 100 Jahren?
Ich denke jetzt mal gross, denn die Jahrzahl «2124» verleitet regelrecht dazu: Die durch die digitale Vernetzung gestärkte, in der ganzen Welt und vielleicht auf anderen Planeten verstreute Genossenschaft befindet über den Ersatz der ältesten abl-Gebäude an der oberen Bernstrasse. Dass diese energieautark und auf ressourcenschonende Weise erstellt werden, steht ausser Frage. Zur demokratischen Auswahl stehen verschiedene optimale, selbstverständlich durch künstliche Intelligenz generierte Projektvorschläge. Da viele Prozesse des Alltags automatisiert sind, bleibt der ganzen abl-Familie mehr Zeit für zwischenmenschliche Nähe und das gemeinschaftliche Leben. Dies nimmt, im Ausgleich zum Leben in der digitalen Welt, wieder einen grösseren Stellenwert ein als zu früheren Zeiten.