Unzufriedenheit entsteht oft dann, wenn wir das Gefühl haben, Dinge einfach hinnehmen zu müssen. Umso wichtiger ist es, selbst aktiv zu werden und den eigenen Alltag mitzugestalten. Dabei muss es nicht gleich um grosse Veränderungen ­gehen – jede*r verfügt über unterschiedliche Möglichkeiten und ­Ressourcen. Schon kleine Schritte können etwas bewirken, neue Energie freisetzen und zeigen: In unserem direkten Umfeld ­können wir konkret etwas bewegen.

Damit aus allen Ideen und Initiativen ein stimmiges Ganzes ­entsteht, braucht es Orientierung und eine verlässliche Basis. Bei der abl übernimmt der Vorstand diese Aufgabe. Er legt die strategischen Leitplanken fest und entscheidet, wie sich die abl entwickeln soll. Diese Visionen geben der Geschäftsstelle den Kompass, um die abl Schritt für Schritt voranzubringen. Eine Herkulesaufgabe, die neben fachlicher Kompetenz und Berufserfahrung vor allem viel genossenschaftliches Herzblut erfordert. In diesem Artikel stellen wir Ihnen die Menschen vor, die im Hintergrund die Fäden ziehen.

Eine ideale Gelegenheit, mitzudiskutieren und die Zukunft unserer Genossenschaft mitzugestalten, bietet das jährliche Genossenschaftsforum. In diesem Jahr widmen wir uns der Frage: «Wie wollen wir in Zukunft bei der abl wohnen?» Welches Potenzial in bunten Wohnformen steckt, zeigt der Blick auf die Zürcher ­Genossenschaft Kalkbreite. Zu Hallenwohnen, Clusterwohnungen und weiteren Wohntypologien erfahren Sie mehr hier.

Aktiv werden können Sie aber auch direkt vor der eigenen Haustür. Das hat das Komitee zum 20-Jahre-Jubiläum der Tribschen­stadt bewiesen: Ein gemeinsames Frühstück, musikalische Darbietungen, Rundgänge und eine Schatzsuche machten die Feier zum Highlight für das ganze Quartier.

Sind Sie inspiriert? Erfahren Sie hier, wie Sie ganz einfach Ihre eigene Aktionsgruppe über die «Gruppenfunktion» auf unserer Mitgliederplattform meine.abl starten können. Denn am Ende entsteht eine lebendige Genossenschaft genau dort, wo viele Hände mit anpacken.