Das 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zählende Team der IG Arbeit Luzern teilt sich morgens in Gruppen ein. Das dauert nicht lange, schliesslich ist man eingespielt: Wer kümmert sich um den Stall, wer um den Garten, wer um das Mittagessen? Und wer geht auf die Tour mit Ross und Wagen? Heute sind es René, Patricia, Christian und Désirée.
Zuerst wird das Pferdegespann für den Einsatz vorbereitet. «Zieh den Pferden die Maske über, sonst werden sie nervös wegen der vielen herumschwirrenden Insekten», sagt Teamleiterin Annette Vuille zu Désirée, die mithilft, das Zaumzeug anzulegen. Es ist 9 Uhr, die rund zweistündige Morgentour kann beginnen. Auf dem Kutschbock nimmt neben Annette Vuille auch Hündchen Pixel Platz, zwei Leute stehen hinten auf dem Wagen, zwei laufen nebenher.
Leichte Kübel und schwere Container
Los gehts im gemütlichen Trab durch das Biregg- und das Neustadtquartier. Gemütlich ist es allerdings nur für die Besucherin auf dem Kutschbock – für die Frauen und Männer ist die Tour ein Knochenjob: René läuft linksseitig den Strassen entlang und sammelt die kleinen Kübel ein. Die anderen drei hieven die grossen Container hoch. «Eins, zwei, drei!», gibt Patricia den Ton an, damit das Zusammenspiel funktioniert.