Nein, das ist noch nicht die Weihnachtsausgabe des abl-Magazins. Und dennoch geht es in dieser Ausgabe um Wünsche und Bedürfnisse. Als Genossenschaft bauen und gestalten wir Wohnraum nicht für die Rendite, sondern für die Menschen, die darin leben.  

Was wir von unserem Zuhause und unserem Umfeld brauchen, verändert sich im Laufe des Lebens. Kinder kommen zur Welt, junge Erwachsene ziehen aus, die Treppe wird zum Hindernis und der Kontakt zur Nachbarschaft gewinnt an Bedeutung. Wie wichtig Begegnungsorte sein können und wie aus einer schwierigen Lebenssituation ein neuer Anfang entstehen kann, zeigt das Porträt von Maria Polti.

Auch unsere Spielplätze zeigen, wie sich Bedürfnisse verändern. Sie richten sich in erster Linie an unsere Jüngsten, sind aber gleichzeitig wichtige Begegnungsorte für alle Generationen.

In der Siedlung Studhalden konnten die Bewohnenden ihre Ideen und Wünsche einbringen und den erneuerten Spielplatz mitgestalten. Entstanden ist ein vielseitiger Ort zum Spielen, Verweilen und Zusammensein. Wie der neue Spielplatz gestaltet und gemeinsam gefeiert wurde, erfahren Sie hier.

Wenn wir heute planen, bauen wir auch für die kommenden Generationen. Unsere Häuser sollen über viele Jahrzehnte bestehen bleiben und auch in Zukunft lebenswert sein. Das stellt uns vor verschiedene Herausforderungen: Eine Wohnung, die heute genau passt, kann in zwanzig Jahren zu gross oder zu wenig flexibel sein. Gleichzeitig tragen wir auch eine ökologische Verantwortung.

Wie lassen sich diese unterschiedlichen Anforderungen miteinander verbinden? Und was brauchen wir, damit die abl auch in Zukunft guten und passenden Wohnraum bieten kann? Genau darüber möchten wir am diesjährigen Genossenschaftsforum mit Ihnen diskutieren. Was Sie an diesem Nachmittag in der Sagenmattstrasse 7 erwartet, erfahren Sie hier.

Ich wünsche Ihnen viel Freude bei der Lektüre und bin gespannt auf Ihre Wünsche und Gedanken zur Zukunft unserer Genossenschaft.