Die abl

Die allgemeine baugenossenschaft luzern (abl) wurde 1924 in Luzern gegründet und ist heute die grösste gemeinnützige Wohnbaugenossenschaft der Zentralschweiz. Sie steht für eine verantwortungsbewusste Wohnraumpolitik ohne Spekulation.  

In 14 Siedlungen bietet die abl Lebensqualität in 2'000 Wohnungen für Familien, Seniorinnen und Senioren, Einzelpersonen und Wohngemeinschaften. Insgesamt 4'500 Menschen leben und wohnen bei der abl, die rund 12'000 Genossenschafterinnen und Genossenschafter zu ihrer Gemeinschaft zählt.

Teilweise erneuerte ältere Liegenschaften sowie zeitgemässe und innovative Neubauten sorgen für einen attraktiven Wohnungsmix. Die Mieten sind nach dem Prinzip der Kostenmiete berechnet und entsprechen dem Wert der einzelnen Wohnung.

Die abl ist Mitglied des G-Net, des Netzwerks gemeinnütziger Wohnbauträger Luzern. Unter anderem setzt sich das G-Net für die Umsetzung der im Juni 2012 angenommenen Initiative «Für zahlbaren Wohnraum» ein. 


Leitbild

Diese sieben Leitsätze wurden an der abl-Mitgliederversammlung vom Mai 2015 in Kraft gesetzt.

Mit ihrem gemeinnützigen Wohnangebot fördert die Genossenschaft eine Durchmischung von Generationen, sozialen Schichten, Bevölkerungsgruppen und Kulturen. Sie trägt mit zeitgemässen und flexiblen Wohnformen zum vielgestaltigen Quartierleben bei.
Die abl nutzt beim Bauen gesicherte Erkenntnisse. Sie setzt auf Qualität und strebt Nachhaltigkeit an. Ziel ist ein Gleichgewicht von ökonomischen, ökologischen und sozialen Faktoren.
Für die abl bedeutet Gemeinnützigkeit: Mieten zu kostendeckenden Preisen, keine Spekulation, eine nachhaltige Finanzpolitik mit hohem Kostenbewusstsein, Reinvestition der Wertschöpfung in neue Projekte im Interesse der Mitglieder
Die abl verfolgt ein kontrolliertes Wachstum. Sie stellt bedürfnisgerecht zahlbaren Wohnraum für ihre Mitglieder zur Verfügung. Für die Entwicklung und Stärkung des gemeinnützigen Wohnungsbaus kann sie Partnerschaften eingehen.
Die abl vertritt klar erkennbar die genossenschaftlichen Interessen des gemeinnützigen Wohnens in planerischen wie in gesellschaftspolitischen Belangen. Sie fördert in diesem Sinn den Dialog mit anderen gemeinnützigen Wohnbauträgern sowie öffentlichen und privaten Partnern.
Die abl setzt die Genossenschaftsidee demokratisch um. Sie gewährt auf vielfältige Weise Mitsprache, pflegt eine offene Kommunikation und schafft Transparenz. Sie fördert Gemeinschaft, Begegnung, Nachbarschaft, Eigenverantwortung und Solidarität in den Siedlungen. Engagement und Eigeninitiative für die Genossenschaft werden unterstützt.
Die abl ist professionell organisiert. Die Führungsqualität auf strategischer und operativer Ebene gewährleistet eine zielgerichtete Entwicklung der Genossenschaft. Infrastruktur, soziale Arbeitsbedingungen, gezielte Förderung und Weiterbildung tragen zu einer guten Arbeitsqualität bei.


Organisationsstruktur 

Oberste Organe der abl sind die Generalversammlung (GV) und die Urabstimmung der Genossenschaftsmitglieder. Auf strategischer Ebene arbeitet der Vorstand mit seinen sieben Mitgliedern, geführt von Präsidentin Marlise Egger Andermatt. Fürs operative Geschäft zeichnen die Geschäftsleitung unter der Führung von Martin Buob sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäftsstelle verantwortlich. Die Mitglieder der Geschäftsprüfungskommission (GPK) sorgen für den kritischen Blick von aussen und geben entsprechende Empfehlungen ab.