Editorial

Zuversicht und Hoffnung

 

Für viele von uns war das vergangene Jahr kein ­leichtes. Anlass zur Sorge gab und gibt es genug. Kriege und die damit verbundene angespannte ­Weltlage sowie eine spürbare gesellschaftliche ­Verhärtung schlagen aufs Gemüt. Die Katastrophe im Wallis reiht sich in die Liste der furchtbaren und kaum zu verstehenden Ereignisse ein. Müssen zu­sätzlich im Privatleben Hürden ­überwunden werden, kann die Jahresbilanz schnell ins Negative kippen.

Dennoch lege ich Ihnen nahe, mit Zuversicht und Hoffnung ins neue Jahr zu starten. Gerade in unsicheren Zeiten zeigt sich, dass es genossenschaftliche Werte sind, die unsere Gesellschaft tragen: Zusammenhalt, Nachbarschaft und die Hilfe zur Selbsthilfe. Diese Werte prägen unsere Arbeit und lassen uns trotz allem hoffnungsfroh nach vorne blicken.

Wie wir unseren Zusammenhalt mitsamt der Vielfalt stärken können, diskutierten wir am Genossenschaftsforum. Erste Ergebnisse samt einigen «Perlen» finden Sie hier. Auch der Ausblick unseres Geschäftsleiters Armando Wigger stimmt uns positiv. Viele Aufgaben stehen an. Dass wir dabei auf ein so engagiertes, kompetentes und solidarisches Team zählen dürfen, ist keine Selbstverständlichkeit, sondern ein grosses Geschenk.

Ein Stück Hoffnung bietet auch «HelloWelcome» für geflüchtete Menschen in direkter Nachbarschaft zur abl-Geschäftsstelle. Dieser Treffpunkt ist sehr gut besucht. Dort erfahren Menschen Unterstützung auf ihrem Weg zur Integration. Den Beitrag zum zehnjährigen Bestehen finden hier.

Die Herausforderungen sind gross, ebenso ist es das Vertrauen in unser gemeinsames Handeln. In diesem Sinne wünsche ich uns allen ein friedliches, gesundes und erfolgreiches neues Jahr.