Vergissmeinnicht

Branchenmix am Himmelrichplatz

Bereits in ihren ersten Bauten bot die abl nicht nur Wohnungen, sondern auch Geschäftsräume zur Miete an. 1927 war an der Ecke Bleicherstrasse/Bundesstrasse (im heutigen Himmelrich 2) die Unionsdruckerei Luzern eingezogen. An der Tödistrasse (am sogenannten Himmelrichplatz an derBundesstrasse) kamen später weitere Geschäfte hinzu: Louis Stärk eröffnete einen Coiffeursalon, und die Metzgerei Eduard Maurer richtete eine ­­Verkaufsfiliale ein (siehe Fotos). In einer Broschüre von 1949 zu ihrem 25-jährigen Bestehen verzeichnete die abl in ihren Siedlungen bereits zwölf Geschäftslokale. Bilder aus zwei Broschüren «Allgemeine Baugenossenschaft Luzern» von 1932.

«Vergissmeinnicht» wird von Florian Fischer betreut. Er arbeitet als wissenschaftlicher Archivar im Stadtarchiv Luzern und ist abl-Mieter.