Aus der Geschäftsstelle
Trennen, Wiederverwenden oder Entsorgen – aber richtig!
Wo gewohnt wird, da entsteht Abfall. Und wo viele zusammen in einem Haus leben, gibt es viele Herangehensweisen, diesen zu entsorgen. Worauf wir in den abl-Siedlungen beim «Güslen» achten und dabei Umwelt und Portemonnaie schonen können, lesen Sie hier.

In der Schweiz produziert jede*r bis zu 700 kg Abfall pro Jahr. Rechnet man das grosszügig hoch, muss jede zweite Woche ein 35-Liter-Abfallsack vors Haus gestellt werden. Es gäbe zahlreiche Dinge, die man lieber tun würde, aber dennoch seltener tut!
Was brauche ich wirklich?
Wie also können wir weniger Abfall produzieren? An erster Stelle steht das bewusstere Einkaufen. Braucht man das neuste Smartphone wirklich, auch wenn das alte noch funktioniert? Kann man die Hose nicht noch flicken? Kaufe ich Eier im Karton oder in der Plastikverpackung? Nur die wenigsten schaffen es, mit fast keinem Abfall durchs Haushaltsjahr zu kommen (siehe auch mag0821; Weniger ist mehr – magazin+ – abl.ch).
Trennen spart Geld
In einem durchschnittlichen Haushalt fällt einfach dann und wann Abfall an. Mit einer guten Trennung des Abfalls lässt sich hier aber bares Geld beziehungsweise Abfallsäcke (oder je nach Gemeinde Abfallmarken) sparen: Papier, Batterien, Glas, Karton, Grünabfall/Kompost, Aluminium, PET, Metall, Textilien, elektronische Geräte und Öl – all das kommt nicht in einen normalen Abfallsack. Für all diese Materialien gibt es entweder eine spezielle Entsorgungsstelle in der Nachbarschaft oder einen separaten Entsorgungstermin. So können diese speziellen Materialien korrekt entsorgt oder zur Wiederverwendung aufbereitet werden.
Entsorgungstermine finden
Wann wird das Grüngut bei Ihnen abgeholt? Wann kann das Metall rausgestellt werden? Antworten auf diese Fragen liefert der REAL-Abfallkalender. Sie finden ihn unter real-luzern.ch/abfallkalender oder als App zum Download auf das Smartphone. Für all jene, die es gerne handschriftlich-kreativ mögen, findet sich hier ein Kalender zum Selbstausfüllen.

Hilfreiches Bünzlitum
Mit den Entsorgungsterminen liefert die REAL auch Angaben, wann und wie alles bereitgestellt werden soll. Das sieht nur auf den ersten Blick nach «Schweizer Bünzlitum» aus, denn was zu früh rausgestellt wird, kann zum Beispiel von den Stadtfüchsen durchwühlt oder vom Regen so durchnässt werden, dass es nicht mehr abgeholt wird. Es gilt daher: Frühstens am Vorabend vor der Sammlung den Abfall (Grüngut, Papier, Karton etc.) an die Strasse stellen. Papier und Karton gut gebündelt (mit Schnur oder Klebeband festgezurrt) und im Trockenen, aber sichtbar zur Abholung deponieren.
Klingt nach Arbeit – hilft der Umwelt
Das alles klingt nach viel Arbeit, doch schlussendlich hilft es der Umwelt. Denn nur was sauber getrennt zurück in den Kreislauf gelangt, kann wieder aufbereitet werden. Dabei spart man nicht nur an den nicht verbrauchten Ressourcen, sondern auch an Energie und Wasser. In der Produktion von Recyclingpapier zum Beispiel spart man 68% der Energie sowie 78% der Wassermenge, die man für die Produktion von «neuem» Papier benötigen würde. Und auch unser Altmetall kann mit nur geringem Verlust immer wieder in den Wirtschaftskreislauf zurückgeführt werden.





















































































