Wo stehen Sie im Entwicklungsprozess? Wie müssen wir uns eine solche Umstellung auf flache Hierarchien vorstellen?
Wie schon erwähnt, sind die verschiedenen Bereiche entflochten und die jeweiligen Kompetenzen und Entscheidungswege bestimmt. Aktuell sammeln wir Erfahrungen, die wir in eine weitere Optimierung einfliessen lassen. Klar ist, dass ein solcher Wechsel nicht von heute auf morgen passieren wird. Für die Mitarbeitenden ist dies ebenfalls eine Umstellung. Hier sind wir daran, diese neue Haltung intern zu leben, zu kommunizieren, mit dem Ziel, den Kulturwandel bald herbeizuführen
Was versprechen Sie sich von der neuen Organisation?
Wir können uns glücklich wähnen, dass sich die abl so gut entwickelt: Viele neue Mitglieder, faktische Vollvermietung unserer Wohnungen, ein ausgewogenes und gut unterhaltenes Immobilienportefeuille und eine zukunftsgerichtete Strategie zeichnen die abl kurz vor ihrem 100-Jahr-Jubiläum aus. Darauf wollen wir nicht ausruhen – sondern jetzt in der Zeit der Stärke die Zukunft anpacken und auch bei der Entwicklung der Geschäftsstelle einen wichtigen Schritt machen. Die Mitarbeitenden sind mit ihren Fähigkeiten und ihrem Potenzial eine wichtige Ressource in diesem Entwicklungsprozess. Mit der neuen Aufbauorganisation, davon bin ich überzeugt, bleiben wir bei all den Herausforderungen, die wir aktuell und künftig antreffen, agil, fit und parat für die Zukunft. Dies, indem wir mehr und mehr eine Unternehmenskultur der Mitsprache und Eigenverantwortung entwickeln, ganz im Sinne einer Genossenschaft.