Aus der Geschäftsstelle

Im Budget 2026 ist die Kostenmiete berücksichtigt

Der Vorstand der abl hat das Budget für das Jahr 2026 verabschiedet. Erstmals wurde es unter Berücksichtigung tieferer Erträge aufgrund der Kostenmiete erstellt. Dennoch hat die Genossenschaft auch im kommenden Jahr ein solides finanzielles Fundament.

Das abl-Haus steht auch im neuen Jahr auf einem soliden finanziellen Fundament.

Bei den Investitionen setzt das Budget 2026 weiterhin Akzente für eine nachhaltige Entwicklung und den ­gezielten Erhalt des Bestandes. Insgesamt sind rund 13 Millionen Franken für Sanierungsprojekte vorgesehen. Nebst dem Heizungsersatz und Ausbau der Photovoltaik-Anlagen sind umfassende Sanierungen in Häusern der Maihofmatte und des Grünaurings geplant. Letzteres war schon für 2025 vorgesehen, kann jedoch wegen Verzögerungen im Bewilligungsverfahren erst 2026 umgesetzt werden.

Wichtigste Bauinvestitionen für 2026 im Überblick

Industriestrasse (Neubau) Anteil 2026:                                               14.5 Mio. CHF

ewl Areal (Neubau, Erhöhung Beteiligung an ewl Areal AG)            4.0 Mio. CHF

Grünauring, Gesamtsanierung Anteil 2026:                                        7.7 Mio. CHF

Maihofmatte, Küchen und Gebäudehülle Anteil 2026:                      3.4 Mio. CHF

Heizungsersatz                                                                                          1.5 Mio. CHF

Photovoltaik (Mülibach)                                                                           0.1 Mio. CHF

Übrige Kleinsanierungen / Planungen                                                  1.9 Mio. CHF

 

Die abl investiert in die Neubauprojekte auf beiden Seiten der Industriestrasse. Zum einen in die Erhöhung der Beteiligung an der ewl Areal AG, mit der die abl auf dem ewl-Areal bis zum Jahr 2032 91 Wohnungen realisiert, zum anderen in die Kooperation Industriestrasse. Der Erstbezug der 51 neuen Wohnungen und von 600 Quadratmetern Gewerbefläche an der Industriestrasse ist für 2027 vorgesehen. Weiter investiert wird in die gezielte Gestaltung des Aussenraums und in die Digitalisierung des Betriebes.

Obwohl die 19 neuen Wohnungen im Obermaihof seit Mitte letzten Jahres zusätzliche Einnahmen bringen, fällt der für 2026 budgetierte Mietzinsertrag niedriger aus. Aufgrund der Umsetzung der abl-Kostenmiete sinkt er von 41.5 Millionen (2025) auf 40.9 Millionen Franken (2026). Beim Aufwand ist mit leicht höheren Kosten für Liegenschaften, Personal und Verwaltung zu rechnen. Sie steigen trotz wachsender Aufgaben, mehr Wohnungen und mehr Mitgliedern nur leicht an und verbleiben am unteren Rand der strategischen Zielwerte. Deutlich besser als im Vorjahr (2025: – 6.9 Millionen Franken) budgetiert ist das Finanzergebnis (2026: – 6.5 Millionen Franken), dies trotz zusätzlichem Finanzierungsbedarf. Letztes Jahr konnten Hypotheken teilamortisiert und auslaufende Hypotheken zu besseren Konditionen erneuert werden, was sich positiv auf das Budget 2026 auswirkt. Das budgetierte Ergebnis beläuft sich mit rund 2.45 Millionen Franken im Rahmen der Vorjahre. Die abl plant auch 2026 mit einer stabilen Verzinsung der Anteilscheine.