Good Governance
Integrität, Verantwortung, Einbindung und Transparenz sind für den Vorstand die Grundprinzipien für sein Handeln im Interesse des Gesamtwohls der abl. Im Prozess mit externer Begleitung diskutierte er im Mai Handlungsempfehlungen zu Good Governance. Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit in den Entscheidungsprozessen haben eine hohe Priorität. Die Auseinandersetzung mit der Wertekultur wird nun auch auf der operativen Ebene geführt und das Selbstverständnis der abl in sämtlichen Bereichen reflektiert.
Workshop Vorstand und GPK
Eine Premiere war auch der Workshop über Rollen, Funktionen und die Zusammenarbeit zwischen dem Vorstand und der Geschäftsprüfungskommission (GPK) im Juni. Unterschiedliche Haltungen gaben Anlass zur Klärung des Zusammenspiels. Seither sind die Ebenen für den regelmässigen Austausch definiert, und die GPK ist viermal jährlich mit dem Vorstand im Dialog.
GV mit Rekordbeteiligung
Allen Beteiligten forderte das Thema «Können wir die GV physisch durchführen oder nicht?» viel Ausdauer und Flexibilität ab. Das Ergebnis war schliesslich sehr erfreulich: 2490 Genossenschafterinnen und Genossenschafter entschieden schriftlich mit – rund zehnmal mehr als an einer «normalen» physischen GV abstimmen. Alle Traktanden wurden gemäss den Anträgen des Vorstands verabschiedet. Nicole Renggli-Frey wurde als neues Vorstandsmitglied gewählt, Dorothea Zünd-Bienz und Patrick Markmiller wurden bestätigt. Der Antrag auf eine Statutenänderung in Sachen «Erarbeitung Kostenmiete» wurde im Sinne des Vorstands abgelehnt. Das Thema Kostenmiete wird im nächsten Jahr aufgrund eines Modell-Vorschlags diskutiert werden. Aus heutiger Sicht zeichnet sich auch für 2021 eine GV auf schriftlichem Weg ab.
Sommerseminar mit wertvollen Begegnungen
In der St.-Charles-Hall in Meggen fanden wir den idealen Raum für unser Sommerseminar. Mit Martin Tschirren, Direktor des Bundesamts für Wohnungswesen (BWO), und David Belart von Wüest Partner reflektierten wir das Wachstum und die Chancen des gemeinnützigen Wohnungsbaus. Wir fanden in den Expertenausführungen und den Diskussionen unsere räumliche Wachstumsstrategie bestätigt. Der Fokus auf Stadt und Agglomeration kann demnach auch mit regionalen Optionen ergänzt werden – sollten sich entsprechende «Perlen» anbieten.
Parat für Schlüsselareale
Nach der Wachstumsdiskussion im Sommerseminar machte der Vorstand an seiner September-Sitzung Nägel mit Köpfen. Die abl traf die Auswahl, wo sie in den städtischen Arealen wachsen will. Darüber hinaus entschied der Vorstand, am Seetalplatz in Emmen Interesse anzumelden. Die Option Bell-Areal in Kriens wird sich Anfang des nächsten Jahres konkretisieren, wenn die Konzepte des Studienwettbewerbs vorliegen. Wir sind gespannt und interessiert.
Herbstseminar vor dem Bildschirm
Am eintägigen Videokonferenz-Seminar im Herbst sagte der Vorstand Ja zum Budget 2021, nahm das neue Instrument für die Siedlungsentwicklung zur Kenntnis, verabschiedete die Schlüsselfragen zur Gesamtrevision der Statuten zuhanden der geplanten Mitwirkung und nahm mit grosser Freude den umfassenden abl-Bericht zur Preisgünstigkeit zur Kenntnis. Fazit: Die abl ist preisgünstig.
Generelle Mietzinssenkung
Die Mietzinssenkung in der Höhe von drei Prozent auf sämtliche Mieten gehörte ebenso zu den positiven Momenten des Jahres 2020. Sie war wegen der gesunden finanziellen Basis der abl zum richtigen Zeitpunkt möglich und bekräftigte unser Interesse, dass abl-Wohnraum langfristig zahlbar ist.
Gesamtrevision Statuten
Die Mietzinssenkung in der Höhe von drei Prozent auf sämtliche Mieten gehörte ebenso zu den positiven Momenten des Jahres 2020. Sie war wegen der gesunden finanziellen Basis der abl zum richtigen Zeitpunkt möglich und bekräftigte unser Interesse, dass abl-Wohnraum langfristig zahlbar ist.